Tradition trifft Innovation
Seit Jahrzehnten steht BUCHELE für Qualität, Sicherheit und technisches Know-how – von den Anfängen bis zur heutigen Marktführerschaft.
Von der Manufaktur zur Marke – BUCHELE
Seit 1910 steht BUCHELE für Qualität, Innovationskraft und Verlässlichkeit im Türen- und Torbau. Was vor über 100 Jahren begann, hat sich zu einem international anerkannten Unternehmen für Sicherheitslösungen entwickelt.
Von der Schlosserei zum Spezialisten: Über 100 Jahre Türkompetenz
Im Januar 1910 kaufte Johannes Buchele ein Haus mit angebauter Schlosserwerkstatt in der Viehmarktstrasse 14 in Ebersbach. Seit 28.01.1910 war er als Schlosser in Ebersbach wohnhaft gemeldet. Zur gleichen Zeit wurde er in der Gewerbesteuerliste der Gemeinde Ebersbach aufgeführt und zahlte Gewerbesteuer. Zu dieser Zeit ein 2-Mann Betrieb der Zäune, Fenstergitter und Geländer produzierte und montierte.

Der Ausbruch des ersten Weltkriegs war erst einmal das Ende der Firma „Johannes Buchele Schlosserei Gas- und Wasserleitungsgeschäft“. Am 05. August 1914 wurde der Firmengründer einberufen und zog ins Feld. Produktion und Arbeit wurde von einem Tag auf den anderen komplett eingestellt. Die Westfront – Flandern, Belgien und Luxemburg – waren die Stationen. Dort wurde er im Jahr 1916 schwer verwundet. Das rechte Auge war blind. Dies sollte ihn jedoch nicht daran hindern die Firmengeschichte nach Ende des Kriegs fortzuführen.
Am 31.03.1919 wurde Johannes Buchele ins Ebersbacher Bürgerrecht aufgenommen. Dies war auch der Beginn der Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeiten der „Johannes Buchele Schlosserei Gas- und Wasserleitungsgeschäft“. Es war ein schwerer Start, denn nach Ende des Krieges fehlte es im besiegten Deutschland einfach an allem. Rohstoffe, wie Eisen, Stahl und Metalle waren nur schwer zu bekommen. Horrende Preise waren die Folge.
Zwischen 1919 und 1945 wurden weiterhin Schlosser-und Schmiedearbeiten durchgeführt, Gas- und Wasserleitungen verlegt und nebenbei noch Fahrräder repariert und verkauft.

Der inzwischen 14 jährige Sohn Hans Buchele begann eine Ausbildung zum Schlosser im väterlichen Betrieb, die er mit der Gesellenprüfung 1935 beendete. Zunächst hielt ihn der Arbeitsdienst von einer Mitarbeit in der Firma ab. Von 1937 bis 1938 verbringt er ein Jahr bei einer Firma in Uelzen und sammelte dort erste Erfahrungen im Türenbau. Kenntnisse, die ihm in seinem weiteren Leben von großem Nutzen sein sollten. Ab 1939 war zunächst Wehrdienst angesagt, dies ging lückenlos in den Kriegsdienst über.

Im Juli 1943 wurde Hans Buchele nach einer Notlandung auf einem italienischen Militärflugplatz in der Nähe von Neapel schwer verwundet. Bei einem Nachtangriff amerikanischer Bomber wird der Flugplatz bombardiert. Hans Buchele wurde von einem Bombensplitter am rechten Ellbogen getroffen. Der Arm blieb für den Rest seines Lebens steif. Der Krieg war für ihn zu Ende. Nach längeren Lazarett- und Krankenhausaufenthalten arbeitete er wieder in der Firma des Vaters mit.

Ab 01. Januar 1949 wurde die Firma erneut angemeldet unter dem Namen „Buchele und Sohn Bauschlosserei und Beschlägefabrikation“. Nun wurde neben den Schlossertätigkeiten auch Beschläge und Fensterladenverriegelungen produziert.

Übernahme der Firma durch Hans Buchele. Eine stetig wachsende Nachfrage erforderte es weitere Mitarbeiter einzustellen. Bald war die Schlosserwerkstatt in der Viehmarktstraße zu klein ein Neubau wurde geplant und kurz darauf auch verwirklicht. Im Jahr 1950 war Baubeginn des neuen Firmengebäudes in der Kanalstraße in Ebersbach. Der Bau wurde nie bezogen und kurz nach der Fertigstellung an eine benachbarte Firma verkauft. Die Produktion und das Lager blieben bis auf weiteres in der Viehmarktstraße. Zu dieser Zeit arbeiteten dort etwa 5 Mitarbeiter.

Ab 1952 wurden einfache Stahltüren gefertigt. Einzelanfertigungen in solider Handarbeit. Einige dieser ersten Exemplare sind noch heute im Einsatz, z. B. an der Trafostation bei der ehemaligen Firma Scheufele in Ebersbach.

1958 wurde das Firmengebaude im Mühlweg erstellt und kurz darauf bezogen. Hier wurden die Firmengeschäfte bis 1982 getätigt. Die Mitarbeiterzahl stieg in dieser Zeit von 5 auf etwa 20 Mitarbeiter. Erste Brandschutztüren gingen in Produktion.

Erster gemeinsamer Betriebsausflug der gesamten Familie Buchele und der kompletten Belegschaft in den Schwarzwald.

Ein nicht sehr glückliches Jahr in der Firmengeschichte. Hans Buchele musste krankheitsbedingt, auf Grund eines Herzleidens, die Firmengeschäfte an die Söhne Hans-Peter und Werner abgeben. Mit nur 21 und 19 Jahren mussten die beiden in die harte Realität der Selbständigkeit einsteigen.

Eine stetig steigende Nachfrage nach Stahltüren machten einen Anbau an das bestehende Gebäude im Mühlweg erforderlich. Es musste mehr, schneller und wirtschaftlicher produziert werden. Die Anschaffung einer Abkantpresse und einer Schlagschere waren erforderlich. Ein großer Schritt für eine kleine Firma. Dies war der Einstieg in die industrielle Produktion von Türen und Toren.
Eine stetig steigende Anzahl an Mitarbeitern und eine immer anspruchsvollere Produktion machten einen größeren Maschinenpark erforderlich. Bald war das Gebäude Mühlweg zu klein. Durch den Neubau der Bundesstraße 10 ging ein Teil des Grundstücks verloren. Dies bescherte der Firma extreme Platz- und Erweiterungsprobleme. Eine Lösung am Standort Mühlweg war unmöglich. Deshalb wurde die Immobilie an die Stadt Ebersbach verkauft. Auf diesem Grundstück befindet sich heute das Wasserwerk und die Stadtgärtnerei der Stadt Ebersbach. Schnell wurde ein passendes Grundstück gefunden und so war bereits ein Jahr später Baubeginn der neuen Firmengebäude.

Der Bau des Firmen- und Verwaltungsgebäudes ging schnell voran und so konnte bereits im Sommer 1982 der Neubau in der Industriestraße bezogen werden. Ein großer Schritt in eine „riesige“ Immobilie, dachte man, ein vielfaches an Platz und Raum! Am Anfang war noch die Rede von der Vermietung eines Teils der Halle und der Büroräume. Jedoch änderte sich dies sehr schnell. Die verstärkte Konzentration auf den Bau von Stahlblechtüren erwies sich als der richtige Weg. Die Weiterentwicklung und Verfeinerung der Stahlblechtüren war unsere Stärke. Größere Absatzmengen und eine stetige Erweiterung unseres Programms waren die Folge. Von Vermietung war keine Rede mehr. Mehr Platz wurde gebraucht.
Und so wurde 1985 der erste Erweiterungsbau vorgenommen. Die Produktionsfläche wurde verdoppelt. Eine 5 m Abkantpresse und eine 6 m Schlagschere erforderten Platz. Mehr Türen, größere Türen, ein erweitertes Türenprogramm, es ging bergauf. Ein Teil dieser neuen Produktionshalle wurde unterkellert und in Zeiten des „Kalten Krieges“ als Schutzraum für 299 Personen ausgebaut.
Eine Tür ist nicht nur ein Eingangsabschluss. Sie soll auch Sicherheit und Schutz bieten. Immer höhere Ansprüche und Anforderungen an die Türen machten es notwendig ordentliche Nachweise über die Leistungsfähigkeit unserer Türen zu führen. So beschlossen wir im Jahr 1986 die Türen in einem anerkannten Prüfinstitut prüfen zu lassen. Erste Schallschutztürenprüfungen bei Prof. Holtz in Stephanskirchen bei Rosenheim wurden vorgenommen. Im gleichen Jahr fanden erste Prüfungen im mobilen Prüfmobil von Herrn Rüdiger Müller aus Rosenheim bei uns im Werk statt. Die ersten Sicherheitstüren und luftdichten Türen wurden erfolgreich geprüft. Die Sicherheitstüren wurden in die Klassen ET1 bis ET3 eingestuft.
Ab 1987 wird unsere Produktpalette erweitert. Im Bereich der Sicherheitstüren bietet die Firma Buchele nun auch durchschusshemmenden Türen an. Beim Beschussamt in Ulm wurden erste Prüfungen erfolgreich durchgeführt. Türen der Beschussklassen M1 bis M5 erweitern nun die Produktpalette.
Nach nur 4 Jahren war die Produktionsfläche erneut zu klein. Ein dritter Erweiterungsbau wurde notwendig. Die Malerei wurde aus der Produktion ausgelagert in ein neues Gebäude. Dort entstand eine hochmoderne Lackieranlage mit integrierter Absauganlage. Die alte Malerei wurde zum zweigeschossigen Lager für Beschläge und anderem Kleinmaterial umgebaut.
Nach der Wiedervereinigung sollte der Markt im Osten erschlossen und abgedeckt werden. Durch die Partnerschaft der Stadt Ebersbach/Fils zu Ebersbach/Sachen bot sich der Kauf einer Immobilie mit Grundstück in Ebersbach/Sachsen an. Ebersbach/Sachsen befindet sich ca. 60 km östlich von Dresden im Grenzgebiet zu Polen und der Tschechischen Republik. Die Gebäude des ehemaligen Treuhandbetriebes befanden sich in einem sehr baufälligen Zustand. Deshalb fiel die Entscheidung das Hauptgebäude und eines der Nebengebäude abzureißen, ein weiteres Nebengebäude zu sanieren und einen Neubau zu erstellen.
Nach nur 14 Monaten Bauzeit war das Firmengebäude in Ebersbach/ Sachsen am 31. April 1992 fertiggestellt. Im Mai fand eine große Einweihungsfeier für alle Mitarbeiter aus Ebersbach/Fils und Ebersbach/Sachsen statt. Ab Mai lief die Produktion. Schon während der 14 Monate Bauzeit waren die 6 Mitarbeiter aus dem Osten in Ebersbach/ Fils beschäftigt, um die Herstellung und den Bau von Türen zu erlernen. Heute werden dort überwiegend Schallschutz-, Einbruchschutz- und durchschusshemmende Türen gefertigt.
Unsere ersten Messeerfahrungen machten wir in diesem Jahr in Berlin auf der internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik BAUTEC. Wir teilten uns einen Stand mit der Firma ITW Industrietore GmbH aus Donzdorf. Diese Messebeteiligung sollte der Grundstein für viele weitere Messen sein. Denn nur durch die Präsentation unseres Türprogramms auf Fachmessen können wir die Produkte einem breiten und internationalen Publikum vorstellen.
Erste Teilnahme an der internationalen Fachmesse Security in Essen, mit einer Standgröße von 50 m2. Wir präsentierten erstmals unser Objektschutz- und Sicherheitstürenprogramm.
In diesem Jahr stellten wir zum ersten Mal unser komplettes Programm auf Europas größter Bauchfachmesse der Bau in München vor. Da das alte Messegelände für die Größe dieser Messe längst zu klein geworden war und aus allen Nähten platzte waren wir, als neuer Aussteller, mit unserem 50 m2 Stand in einem Zelt, außerhalb der Ausstellungshallen untergebracht. Eine Herausforderung an kalten, windigen Januartagen. Doch der Messeerfolg gab uns Recht. Wir waren auf dem richtigen Weg. Erst mit Umzug auf das neue Messegelände in München Riem konnten wir uns einen Hallenplatz sichern und sind dort seither regelmäßig Aussteller. Mit wachsendem Erfolg.
Um in dem Bereich Feuerschutz vermehrt Fuß zu fassen, wurde im Jahr 1996 ein insolventer Marktbegleiter, einschließlich der dazu gehörenden Immobilie, in Albstadt übernommen. Die Firma hatte eine Lizenz zum Bau von Feuerschutzüren, die perfekt in das System der Bucheles passte. Hiermit war auch ein komplettes Sortiment von Feuerschutztüren und -toren im Programm.
Seit 1997 steht nun die vierte Generation der „Bucheles“ in den Startlöchern. Ralf Buchele, der Sohn von Hans-Peter Buchele, beginnt nach Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaft seine Tätigkeit in der Firma und ist seither zusammen mit seinem Vater für die finanztechnischen und buchhalterischen Bereiche in der Firma zuständig.
Noch keine 10 Jahre waren seit dem letzten Erweiterungsbau vergangen und wiederum war die Produktionsflache zu klein und es gab zu wenig Büroräume für die steigende Anzahl an Mitarbeitern. Der vierte Bauabschnitt wurde geplant und begonnen.

1998 wurde der vierte Bauabschnitt fertiggestellt und bezogen. Dort befindet sich heute die kaufmännische Verwaltung, der Vertrieb, der Versand und ein Teil der Produktion. Die technische Betriebsleitung unter Werner Buchele und alle Techniker übernahmen die gesamten Büroräume im Altbau. Im selben Jahr wurde ein weiterer Marktbegleiter und dessen Immobilie in Siegburg bei Köln übernommen. Dieser war führender Anbieter im Bau von Schallschutztüren und -fenstern. Mit der Übernahme dieser Firma konnte das bisherige Vertriebsgebiet erweitert werden und ein neuer Kundenkreis erschlossen werden.
Jürgen Buchele wird dritter Geschäftsführer bei der Stahltürenbau Buchele GmbH. Die Firma wird nun von drei Brüdern geleitet. Jeder ist verantwortlich für seine Bereiche. Hans-Peter Buchele für den Bereich Kalkulation und Finanzen, Werner Buchele fur den Bereich Technik und Entwicklung und Jürgen Buchele für den Bereich Vertrieb und Marketing.
Mit der Gründung eines ersten festen Verkaufsbüros für den Bereich Deutschland Nord geht die Firma neue Wege. Mit individueller Betreuung und einem Ansprechpartner vor Ort bietet man den Kunden einen besseren und schnelleren Service. Ein intensiverer Vertrieb der Produkte durch geschulte Mitarbeiter gewährleistet eine fachmännische Beratung der einzelnen Kunden vor Ort. Kurze Wege, schnelles Handeln. Gleichzeitig steht dem Außendienstmitarbeiter ein Netzwerk an Montagefirmen zur Verfügung, dies erspart den Kunden Kosten für unnötig lange Anfahrten und Wegezeiten.
Auf Grund ständiger Weiterentwicklungen und Innovationen steigt der Bekanntheitsgrad der Firma Buchele. Dies bewegt den Industrieverband Tore Türen Zargen mit Sitz in Hagen/ Westfalen dazu die Firma Buchele im Jahr 2004 feierlich als Mitglied aufzunehmen.
Zur Reduzierung der Verwaltungsabläufe und der Kosten und zur Steigerung der Quälität und Flexibilität wird die Immobilie Albstadt verkauft, Firmensitz, Arbeitsplätze und Produktion werden nach Ebersbach/Fils verlegt. Um dem internationalen Kundenklientel eine ständig gleichbleibend, nachweisbare Qualität zu gewährleisten, entscheidet sich die Firma Buchele zu einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001. Die Zertifizierung erfolgt durch die ZDH Zert mit Sitz in Bonn.
Andreas Buchele, Sohn von Werner Buchele, beginnt nach Abschluss seines Studiums der Bauphysik seine Tätigkeit in der technischen Abteilung der Firma. Sein Hauptaufgabengebiet ist die Weiterentwicklung des Schallschutzprogrammes. Durch die Anschaffung von akustischen Messgeräten können von nun an auch schalltechnische Messungen vor Ort durchgeführt werden.
Mit der Eröffnung eines Verkaufsbüros für den Bereich Deutschland Ost, mit Sitz in Dresden, will Buchele verstärkt den Vertrieb ihrer Produkte in den neuen Bundesländer voranbringen. Auch hier soll der Service und die Kundennähe für Zufriedenheit der Kunden sorgen.
In diesem Jahr hatte die Firma Buchele zum achten Mal an der Bau in München teilgenommen. Eine beachtliche Standgröße von 100 qm, ermöglichte es die umfangreiche Produktpalette dem Fachpublikum anschaulich zu präsentieren. Besonders stolz sind wir auf die erstmalige Präsentation unserer flächenbündigen Türenserie PLANELine.
Das Jahr 2009 war trotz der krisengeschüttelten Weltwirtschaft ein erfolgreiches Jahr für die Firmengeschichte. ES wurde sehr viel Kapital in die Entwicklung der PLANELİ-ne Türenserie investiert. Jedoch ein weiser Schachzug im Hinblick auf die kommende

Ein Grund zum feiern. Die Stahltürenbau Buchele GmbH feiert Ihr 100 jähriges Bestehen!