Cummins (Hydrogenics), Herten

Projektüberblick

50 Kilopascal. Das ist der Explosionsdruck, dem die Türen am Cummins-Standort Herten im Ernstfall
standhalten, und zwar von der Bandgegenseite, also aus der statisch ungünstigeren Richtung. Wer
Drucktüren konstruiert, weiß, was diese Angabe bedeutet: Das Türblatt wird im Lastfall nicht in die Zarge
gedrückt, sondern von ihr weg. Die gesamte Kraft muss über Bänder und Verriegelung aufgenommen
werden. Genau dafür hat BUCHELE die Serie IMPACT entwickelt.

Wasserstoff verlangt baulichen Explosionsschutz
Am Standort Herten im Ruhrgebiet, wo einst der Bergbau prägte, arbeitet Cummins (Hydrogenics) heute an einer Schlüsseltechnologie der Energiewende: Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik. Wasserstoff ist als Energieträger hocheffizient, aber leicht entzündlich. In Produktions- und Testbereichen gehört der bauliche Explosionsschutz deshalb zwingend zum Sicherheitskonzept, und die Türen sind darin ein zentrales Element.
Technik im Detail:

Serie IMPACT

Die enormen Kräfte einer Druckwelle nehmen die IMPACT-Türen über massive Türblattkonstruktionen
und spezielle Verriegelungssysteme auf, die BUCHELE eigens für Drucktüren entwickelt hat und im
eigenen Haus fertigt. Dabei ist jede Drucktür ein Unikat: Sie wird auf Basis der konkreten
Gefährdungsbeurteilung des Kunden, also abhängig von Menge und Art der gehandhabten Stoffe,
individuell konstruiert, statisch berechnet und gebaut. Das Besondere an den Elementen in Herten: Sie
verfügen über integrierte Schlupftüren. Das Personal passiert die großen Türelemente im Alltag bequem,
ohne das komplette Element öffnen zu müssen, und ohne jede Einschränkung der Schutzwirkung.
Explosionsschutz und Alltagstauglichkeit in einer Konstruktion zu vereinen, ist ingenieurtechnisch
anspruchsvoll und zeigt, was in jeder BUCHELE-Tür steckt.

Die Wasserstoffwirtschaft wächst, und mit ihr der Bedarf an geprüftem baulichem Explosionsschutz. Mit
der Serie IMPACT liefert BUCHELE die Türen, mit denen die Energietechnologie von morgen schon heute
sicher betrieben wird.

Geöffnetes zweiflügeliges Tor von BUCHELE mit Blick in eine Prüfhalle der TU Dresden
Anthrazitfarbene zweiflügelige Tür mit Fluchttür in einer Prüfhalle der TU Dresden
Prüfkammer mit Lüftungstechnik und Türen von BUCHELE an der TU Dresden
Anthrazitfarbene Sicherheitstüren von BUCHELE in einem hellen Flur der TU Dresden
Prüfhallengebäude B der TU Dresden mit drei Toren von BUCHELE
Anthrazitfarbenes Tor B004-01 und Tür B004-02 von BUCHELE an einer hellen Fassade
Anthrazitfarbene Tür mit Sichtfenster neben Schaltschränken in einem Technikraum

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