Projektüberblick
Die Wiesbadener nennen ihn liebevoll den „Zuckerwürfel“: Der strahlend weiße Museumsbau an der
Wilhelmstraße 1, verkleidet mit schimmerndem Bethel-White-Granit aus Vermont, ist das letzte Werk des
japanischen Pritzker-Preisträgers Fumihiko Maki, der nur wenige Tage vor der Eröffnung im Juni 2024
verstarb. Im Inneren des Museums Reinhard Ernst (mre) hängt, was Sammler weltweit elektrisiert: eine
der bedeutendsten Privatsammlungen abstrakter Kunst mit über 960 Werken, darunter Arbeiten von Helen
Frankenthaler, Frank Stella, Pierre Soulages, K.O. Götz und Katharina Grosse.
Was passiert, wenn es brennt?
Für ein Museum ist Feuer das Katastrophenszenario schlechthin, denn anders als Gebäude lassen sich
Kunstwerke nicht wieder aufbauen. BUCHELE stattete das mre mit Brandschutztüren aus, die im Ernstfall
die Ausbreitung von Feuer und Rauch zwischen den Gebäudebereichen verhindern. Sie verschaffen der
Feuerwehr wertvolle Zeit und begrenzen einen möglichen Schaden auf einzelne Abschnitte, ein zentraler
Baustein jedes musealen Notfallkonzepts.
Und wenn jemand einbricht?
Die zweite Gefahr ist der unbefugte Zugriff. Einbruchhemmende Türen von BUCHELE sichern die
sensiblen Bereiche des Hauses gegen Aufbruchversuche und bilden die bauliche Grundlage des
Objektschutzes, auf der elektronische Sicherungssysteme erst wirksam aufbauen können. Denn die beste
Alarmanlage nützt wenig, wenn die Tür in Sekunden überwunden ist.
Und warum sieht man davon nichts
Weil es so gewollt ist. Makis Architektur lebt von Klarheit, Licht und Reduktion, Sicherheitstechnik darf hier
funktionieren, aber nicht dominieren. Die BUCHELE-Elemente fügen sich zurückhaltend in die
Architektursprache ein und erfüllen ihre Schutzfunktion, ohne das Raumerlebnis zu stören. Diese
Verbindung aus zertifizierter Schutzwirkung und gestalterischer Qualität ist der Grund, warum Museen und
Kulturbauten immer wieder auf Türen aus Ebersbach setzen. Das Unersetzliche schützt man am besten
unsichtbar.





